Verfasst von: Infostelle am 20 Januar 2010
Verfasst von: Infostelle am 21 Oktober 2009
Gewalttaten sind ein Bestandteil der Menschheitsgeschichte, soweit wir sie zurückverfolgen können. Ob aber Phänomenologie und Ausmass der Gewalttätigkeit sich in jüngerer Zeit entscheidend verändert haben, wird in den kriminologischen Wissenschaften, den Medien und der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Lässt sich eine vermehrte Gewaltbereitschaft auf Grund empirischer Ergebnisse wirklich belegen oder handelt es sich unter dem Einfluss von Politik und Medien nur um eine andere Wahrnehmung?
Mit diesen Fragen befasst sich der Tagungsband zum Kongress 2008 der Schweizerischen Arbeitsgruppe für Kriminologie.
Der Band 26 der Reihe Kriminologie beginnt mit einleitenden Beiträgen über die Aussagekraft “harter” statistischer Fakten und theoretischen Überlegungen zum Gewaltbegriff. Gefolgt von Publikationen über die Wahrnehmung von Gewalt aus der Sicht des Individuums, der Familie und der Schule. Abschliessend enthält der Tagungsband Texte, welche eine Perspektive auf die gesamtgesellschaftliche Sichtweise zur Gewalt ermöglichen.
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Verfasst von: Infostelle am 14 Oktober 2009
Eine kriminologische Regionalanalyse mit besonderer Ausrichtung auf das Zürcher Langstrassenquartier (Projekt «Langstrasse PLUS»)
Das Langstrassenquartier befindet sich in einer Umgebung, die man als hot spot der Kriminalität, insbesondere der Drogen-, Gewalt- und Sexualdelinquenz, bezeichnen kann. Insoweit bestätigt sich das in der Öffentlichkeit herrschende Bild dieses Stadtquartiers. Die Anwohnerinnen und Anwohner schätzen die Langstrasse aber trotz schlechtem Image.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das das Kriminologische Institut der Universität Zürich im Auftrag des Stadtrats durchgeführt hat. In der Studie wurden Fachpersonen aus den Bereichen Justiz, Polizei und Sozialwesen und Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe und Quartierverein befragt.
Zur Studie
Verfasst von: Mayer Klaus am 11 Oktober 2009
Verfasst von: Mayer Klaus am 18 September 2009
Das für Herbst/Winter 2009 vorgesehene 4-tägige Seminar zum Problemlösetraining mit straffälligen Klienten kann wegen diverser Terminüberschneidungen nicht durchgeführt werden. Wir planen einen neuen Anlauf in 2010. Daten und Inhalten werden an dieser Stelle bekannt gegeben.
Verfasst von: Infostelle am 03 September 2009
Fachtagung Strafvollzug
Die Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz führt am Freitag, den 16. Oktober 2009 in Olten eine Fachtagung im Bereich Strafvollzug zum Spannungsfeld Resozialisierung und Sicherheitsdiskurs durch. Zu den Inhalten der Tagung mit Referaten von Forschenden und PraktikerInnen aus dem In- und Ausland sowie weitere Informationen finden Sie hier
Verfasst von: Infostelle am 18 August 2009
Die aktuelle Ausgabe 3/2009 der Fachzeitschrift «Soziale Sicherheit CHSS» ist dem Thema «Jugend und Gewalt» gewidmet. In der vom Bundesamt für Sozialversicherungen herausgegebenen Publikation diskutieren Fachleute verschiedene Aspekte der Gewaltprävention. Weitere Artikel fragen nach der Häufigkeit von Jugenddelinquenz und beleuchten die Mediennutzung von Heranwachsenden.
Link: Soziale Sicherheit CHSS 3/2009 als PDF.
Verfasst von: Infostelle am 18 August 2009
Die Entwicklung der Jugenddelinquenz wird in den letzten Jahren auch in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Cornelia Bessler gibt in ihrem Fachartikel «Perspektiven einer modernen Kinder- und Jugendforensik – Modelle einer zukunftsweisenden Kooperation zwischen Justiz und Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Schweiz» einen Überblick über die aktuellen statistischen Daten und Studien. Zudem stellt sie die Fachstelle für Kinder- und Jugendforensik des Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Zürich vor, wo sie als leitende Ärztin tätig ist. Sie zeigt auf, wie der Justiz an den verschiedenen Schnittstellen kinder- und jugendpsychiatrische Kompetenz zur Verfügung gestellt werden kann. Zudem fordert sie früh ansetzende professionelle und interdisziplinäre Bemühungen. Mit dem Aufbau einer modernen Jugendforensik im Kanton Zürich wird eine Entwicklung, die mit der Spezialisierung der Forensik in der Erwachsenenpsychiatrie bereits eingesetzt hat, auch im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie nachvollzogen.
Bessler, C. (2009). Perspektiven einer modernen Kinder- und Jugendforensik – Modelle einer zukunftsweisenden Kooperation zwischen Justiz und Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Schweiz. In: Mayer, K. & Schildknecht, H. (Hrsg.), Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität. Ein Handbuch für die interdisziplinäre Arbeit. Zürich: Schulthess, S. 197 – 205
Fachartikel als PDF
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Verfasst von: Infostelle am 03 August 2009
Denis Ribeaud und Manuel Eisner präsentieren in ihrer Studie die Ergebnisse zweier Befragungen aus den Jahren 1999 und 2007, in denen sie Jugendliche aus dem Kanton Zürich zu ihren Gewalterfahrungen interviewten.
Der ZHAW-Dozent Rolf Nef hat die Studie für die infostelle.ch rezensiert.
Verfasst von: Infostelle am 03 August 2009
Zwei Drittel der jungen Männer, die regulär aus einer Massnahme austreten, begehen kein Verbrechen mehr, ein Drittel wird rückfällig. Wird die Massnahme aber vorzeitig abgebrochen, so erhöht sich die Rückfallquote von 33 auf 54,6 Prozent. Dies ist einer breit angelegten Studie mit dem Titel “Rückfall nach Massnahmenvollzug” zu entnehmen, welche die Massnahmenzentren Arxhof und Uitikon publiziert haben. Die Rückfallquote bei Gewaltverbrechen beträgt bei regulär Ausgetretenen 6,2 Prozent, bei den so genannten Abbrechern aber 24,9 Prozent.
Weitere Informationen zur Studie